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Wolfgang Buck

am 11.04.2003 in der Alten Schule

Die Kulturkommode hatte den fränkischen Liedermacher Wolfgang Buck nach Osterburken eingeladen, und dieser hatte von Beginn an die Aufmerksamkeit der Zuhörer in der Alten Schule und die Lacher auf seiner Seite.

Man möge sich nicht wundern, so Buck, über die fränkische Mundart, in der er alle seine Lieder singt; spätestens nach dem dritten Lied würde sie beim Publikum in Fleisch und Blut übergehen.

Wahrscheinlich wäre es auch nicht möglich, in hochdeutscher Sprache derart stimmungsvolle Bilder seiner Heimat in Worte und Musik zu fassen, in Songs, die vom beschaulichen Landleben erzählen oder von den skurrilen Gestalten seiner Umgebung.

Dabei gehörten durchaus auch Blicke über den fränkischen Tellerrand hinaus zum Programm des Liedermachers, wie etwa seine Gedanken zu den Themen Fitnesswahn, Einheitsbrei in den Medien oder zu den Gründen für die Politikverdrossenheit („Auf welche Schwierigkeiten würde Moses heute stossen, wenn er die 10 Gebote im Bundestag beraten ließe?“).

Wolfgang Buck

Frankens Liedermacher Nr. 1 zu Gast in Osterburken

Wenn auch die kritischen Texte und ruhigen Momente an diesem Abend überwogen, so vermochte Buck doch ein ums andere Mal, mit seinen Betrachtungen über die Eigenheiten der Franken und mit dem Sprachwitz seiner Texte das Publikum zu erheitern und zum Mitsingen zu animieren.

Mit mehreren Zugaben beendete Wolfgang Buck ein Konzert, das gleichermaßen zum Schmunzeln und Nachdenken anregte und dabei jederzeit äußerst unterhaltsam war.

Text: Martin Hammer
Photos: Michael Pohl