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Stummfilm Ben Hur

am 06.12.2008 im Römermuseum

Ein besonderes Erlebnis war für die zahlreich erschienenen Gäste die Aufführung des Stummfilms "Ben Hur" aus dem Jahre 1926 im Römermuseum in Osterburken. Dr. Ulrich Rügner, ein absoluter Kenner der Stummfilmgeschichte, begleitete den Film, wie damals üblich, live am Klavier. Auch für das Beiprogramm hatten sich die Veranstalter der Kulturkommode, der Limes-Cicerones und des Römermuseums Osterburken einiges einfallen lassen, um, passend zum Film, die Römerzeit etwas lebendig werden zu lassen.


Führung durch das Römermuseum

Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte der Museumsleiter Dr. Jörg Scheuerbrandt die Gäste und lud dazu ein, sich bei einer kurzen Führung durch die Ausstellungsräume das Leben der Römer in Osterburken erläutern zu lassen. Begleitet wurden die Gruppen durch Ralf Egenberger und Rainer Miksch von den Limes Cicerones, die vor allem auf die römischen Anlagen in Osterburken und den damals verbreiteten Mithras-Kult hinwiesen. Des weiteren bestand die Möglichkeit, die erhaltenen Reste des Römerbads zu besichtigen – eine gelungene Einführung in die Thematik, die Appetit darauf machte, bei einem ausgiebigen Besuch das Museum einmal näher zu erkunden.


Limes Cicerones, Dr. Ulrich Rügner, Michael Pohl


Im Anschluss an diese Führung gab Michael Pohl, der Erste Vorsitzende der Kulturkommode, im Veranstaltungssaal seiner Freude darüber Ausdruck, dass sich an diesem Abend nach Jahren wieder die Möglichkeit bot, an der Stelle, an der einst das Scala-Filmtheater stand, wieder einmal einen Kinofilm zu zeigen. "Ben Hur" sei mit sechs Millionen Dollar eine der teuersten und auch erfolgreichsten Produktionen der Stummfilmära, erklärte Dr. Ulrich Rügner in seinen einleitenden Worten, und stehe dem Remake von 1959 auch in Sachen Dramatik und gelungener Schauspielkunst in nichts nach. Eine großartige Leistung war es demnach, wie packend und einfühlsam zugleich der Frankfurter Musikwissenschaftler die Szenen musikalisch auf das Klavier übertrug und die Handlung unterstützte.


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Bewirtung durch die Limes Cicerones

In der Filmpause boten die Limes-Cicerones "römisches Fingerfood" an und Mulsum, ein Kräuterwein, wie er zur damaligen Zeit getrunken wurde, und lieferten somit auch einen kulinarischen Einblick in die Römerzeit.
Am Ende des insgesamt fast zweieinhalbstündigen Films zollten die Zuschauer Dr. Ulrich Rügner viel Applaus für seine brillante Klavierbegleitung und waren sich darin einig, dass den Veranstaltern mit diesem Abend ein rundum interessantes und unterhaltendes Projekt gelungen war.

Text: Martin Hammer
Photos: Michael Pohl