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Sally Barker

am 27.03.2004 in der Aula des GTO

Osterburken war für die britische Liedermacherin Sally Barker die letzte Station ihres knapp zweiwöchigen Gastspiels in Deutschland.

Das überaus zahlreich erschienene Publikum in der Aula des Ganztagesgymnasiums sorgte gleichzeitig dafür, dass das Konzert für die Veranstalter, die Kulturkommode Osterburken und die SMV des GTO, zu einem hervorragenden Start in die neue Veranstaltungssaison wurde.

Sally Barker & Ian Crabtree

Die Folk-Queen aus Leicester hat sich während ihrer langen Karriere ein äußerst umfangreiches Repertoire angeeignet, welches von traditionellen Folk-Songs, wie "Farmboy's wages" bis hin zu Blues-Rock-Nummern ("Money's talking") reicht. Sowohl auf ihren CDs als auch auf der Bühne zeigt die englische Ausnahmemusikerin eindringlich, wie schwer ihre Musik in nur eine Richtung festzulegen ist. In ihren Texten verarbeitet Sally Barker Ereignisse aus der Historie Großbritanniens (zum Beispiel das Schicksal des gesunkenen Schlachtschiffs "Mary Rose") genauso wie persönliche Eindrücke und Erlebnisse. Ihre Ansagen in einer sympathischen Mixtur aus Deutsch und Englisch stellten immer den Bezug zu den Stücken her und zeigten eine Künstlerin, die auch auf der Bühne authentisch bleibt.

Ihr einfühlsames Gitarrenspiel und die dunkle, warme Stimme machen den typischen Sally-Barker-Stil aus, der an diesem Abend durch den Gitarristen Ian Crabtree ergänzt wurde. Meist unauffälliger Begleiter blieb ihm doch immer wieder Raum genug, bei Soli an Acoustic- oder E-Gitarre sein Können unter Beweis zu stellen.

War die erste Hälfte des Abends noch den eher ruhigen Stücken vorbehalten, so boten die beiden Musiker nach der Pause mehr Folk-Musik mit Rock'n'Roll-Anleihen, die die Zuhörer zum Mitsingen und Mitklatschen animierte. Kein Wunder also, dass Sally Barker und Ian Crabtree ihren Auftritt erst nach drei Zugaben beenden durften.

Text: Martin Hammer
Photos: Michael Pohl